Bi-und trinationale Jugendtreffen


Zeichen der Völkerverständigung

Beinahe jeder hat es schon mal erfahren, in einem fremden Land ohne Beherrschung der Landessprache nur mit den Schultern zu zucken oder gar in Unkenntnis der landesüblichen Traditionen, Kultur und Gepflogenheiten ins vielbesagte Fettnäpfchen zu treten. Den kamener und teils aus der näheren Umgebung stammenden Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren, die an den Jugendtreffen teilnehmen, was unter Leitung des Jugend Kultur Cafés der Stadt Kamen und mit Unterstützung der Bürgerinitiative Zivilcourage für Kamen stattfindet, wird wahrscheinlich auch das eine oder andere Missgeschick passieren, wenn sie sich hautnah mit den polnischen, türkischen, ukrainischen und / oder französischen Jugendlichen auseinander setzen müssen.

Diese Treffen werden als nicht typische Jugendfreizeiten verstanden, das Programm ist vielseitig und vielschichtig. Sich seiner Vergangenheit, im Falle der deutschen Jugendlichen z.B. sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen und es den anderen Teilnehmern näher bringen, der gegenwärtigen Situation der Jugend in Europa und ihrer Zukunft zu befassen ist ein Teil des Konzeptes. Die Treffen dienen auch dazu, die Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen und Ländern im Bezug auf Toleranz, Integration, Antirassismus, Eigen- und Gemeinschaftsverantwortlichkeit zu sensibilisieren. Der Abbau von Vorurteilen, das Fördern des Selbstbewusstseins und die Stärkung der Jugendlichen ( gegen Drogen, Gewalt, Rassismus und Intoleranz) führt letzten Endes zu mehr Respekt und Akzeptanz unter den verschiedenen Kulturen und Abstammungen.

Auch das miteinander Spielen wird nicht zu kurz kommen. Um ein ausgewogenes aktives Programm, z.B. Ausflüge in die nähere Umgebung des jeweiligen Austragungsortes , Sport, Wanderungen, Schwimmen am See, Museumsbesuche, bemühen wir uns alle Kollegen aus allen teilnehmenden Ländern.

In diesen Treffen lebt der derzeitige und zukünftige Geist Europas.
Die Erfahrung, die die Mutter aller Wissenschaften ist, zeigte uns, dass die Jugendlichen zu Botschaftern der Kulturen heranwachsen. Auch in diesem Jahr werden Tränen fließen, Tränen der Trauer wegen dem Abschied, Tränen der Freude in Erwartung des Wiedersehens.

Wir werden uns bemühen, auch in diesem Jahr ein Bi- oder Trinationateles Jugendtreffen zu organisieren. Wir werden es rechtzeitig der Öffentlichkeit bekanntgeben, damit sich Interessierte rechtzeitig anmelden können. Hier entscheidet, werd sich zuerst anmeldet.

Ferit Altas



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